Elternabend der 1a am 10. 11. 2011 um 18:30 Uhr
Mag. Klaus Goriupp (Klassenvorstand der 1a)
Die Idee für einen Elternabend der 1. Klasse der neuen Mittelschule kam nicht zuletzt aus den Reihen der Eltern selbst. Einige Eltern unserer (uns mittlerweile sehr ans Herz gewachsenen) Anfänger traten mit der Bitte an mich heran, dass es in naher Zukunft doch die Möglichkeit für einen Informationsaustausch untereinander bzw. für Gespräche zwischen Lehrern und Eltern geben sollte. Diese Bitte nahm ich zum Anlass und habe daraufhin einen Termin für den 1. Elternabend festgesetzt, die in der 1a unterrichtenden Kolleginnen und Kollegen sowie Mütter und Väter unserer „Erstklässler“ dazu eingeladen. Nahezu vollzählig (auf Eltern- sowie auf Lehrerseite) fanden sich etwa 45 Besucher ein, um über (gemeinsame) Erfahrungen während der ersten neun Schulwochen zu sprechen.
Nachdem ich die Abendveranstaltung mit der Begrüßung der Eltern und der Vorstellung der anwesenden Kolleginnen und Kollegen eröffnet hatte, hieß auch Direktor Mag. Peter Reischl alle Anwesenden auf das herzlichste willkommen, dankte den Eltern für die positive und ertragreiche Zusammenarbeit mit dem Lehrerteam der 1a und der Kollegenschaft für ihre geleistete Arbeit. Besonderen Dank sprach er den vollzählig anwesenden Hauptschul-lehrerinnen für ihr Engagement aus. Reischl nutzte die Gelegenheit aber auch dazu, die Eltern über geplante Schulveranstaltungen zu informieren (Elternsprechtag mit Adventbasar, Adventkonzert, Weihnachtskartenaktion) und sie einzuladen, daran mitzuwirken und mitzuhelfen.
Nach der Begrüßung berichtete ich über das Geschehene seit Schulanfang aus meiner Sicht bzw. Bezug nehmend auf viele Gespräche mit meinen Kollegen.
WAS BISHER GESCHAH?
a. UMSTELLUNGSPHASE (=ÜBERRASCHUNGSPHASE)
- eine Vielfalt neuer Gegenstände
- eine Vielzahl neuer Lehrerinnen und Lehrer
- eine völlig ungewohnte Umgebung (ca. 1200 Jugendliche im Alter von 15-19 Jahren)
b. EINGEWÖHNUNGSPHASE
Wir wollen den Kindern in dieser Phase insofern helfen, dass wir ihnen ein Gefühl der gegenseitigen Wertschätzung (festgeschrieben im Leitbild unserer Schule!) zu vermitteln versuchen. Es ist uns ein großes Anliegen, dass die Schülerinnen und Schüler gerne in die Schule gehen und Freude an ihrer Arbeit finden; jedoch verbunden und verknüpft mit einer dafür notwendigen konsequenten Arbeitshaltung (die teilweise noch erlernt werden muss)!
c. ARBEITSPHASE (=LERNPHASE)
Unser ZIEL ist darauf gerichtet, dass die Kinder Schritt für Schritt dahin geführt werden sollen, zu lernen, sich selbst zu organisieren! (Rückwärtiges Lerndesign, Wochenblätter, Kompetenzmodell,...)
Resümee der ersten Schulwochen
Folgende Punkte empfinden Kolleginnen und Kollegen der 1a als äußerst posititv:
- Die Schüler vermitteln Lehrern das Gefühl, gerne in die Schule zu gehen.
- Die Schüler liefern (größtenteils) ordentliche geführte und saubere Arbeiten ab!
- Die Schüler benehmen sich korrekt, sind nett, pflegen freundlichen Umgangston.
- Die Schüler nehmen Ratschläge an, um ihre Lernerfolge zu verbessern.
- Die Schüler bemühen sich, die geforderten Aufgaben termingerecht zu erledigen.
- Die Schüler strahlen viel Optimismus aus und zeigen mitunter großen Lerneifer.
- Die Schüler bereiten den unterrichtenden Lehren große Freude!
Folgende Punkte werden als verbesserungsbedürftig erwähnt:
- Manchen Schülern fällt es schwer, genau zuzuhören!
- Manche Schüler schaffen es nicht, über einen längeren Zeitraum (d.h. über 10 bis 15 Minuten hinaus) konzentriert zu arbeiten – Konzentrationsschwächen
(Die unmittelbare Folge davon ist, dass manche unruhig werden, durch ihr Schwätzen zu stören beginnen oder unmotiviert herausrufen)
- Einige Schüler lassen sich sehr leicht ablenken (Sehr hohes Ablenkungspotential!)
- Verbesserungen werden von einigen Schülern teilweise gar nicht oder schlampig gemacht. Das verhindert einen notwendigen Lernzuwachs.
- Ein besonders wichtiger Arbeitsauftrag ist es nach Ansicht der LehrerInnen, an der Schreib- und Lesekompetenz unserer Schüler zu arbeiten
- Das gemeinsame Mittagessen am Dienstag und Donnerstag wird auch von den Eltern grundsätzlich als sehr positiv empfunden; jedoch sollten die Menüs noch mehr auf die Kinder abgestimmt werden. Ich bin mit Herrn Karl Sajovitz diesbezüglich ständig im Gespräch und er zeigt sich in dieser Hinsicht auch sehr kooperativ!
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